Caeoma allii-ursini

Caeoma allii-ursini G. Winter.

(Synonyme: – )

Wirt: Bär-Lauch (Allium ursinum L.)

Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruse (1) Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruseHabitus

Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruse (1)Meist zahlreiche Lager an den Blättern

Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruse (6)Befall blattoberseits durch gelbliche Fleckenbildung zu erkennen

Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruse (2)Caeoma flach polsterförmig, lebhaft gelb bis orange

Caeoma allii-ursini_Allium ursinum_JKruse (3)Gewebe um die Lager etwas heller gefärbt

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAeciosporen rundlich bis ellipsoidisch

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOberfläche fein bis grobwarzig

OLYMPUS DIGITAL CAMERA19-22 x 14-16 µm

Sporulationszeitraum: April – Juni

Fundort: z.B. D, Bayern, Oberfranken, Bayreuth, Eremitage, 02.05.2013

Wirtsspektrum: 0,I: div. Allium, II,III: Salicaceae

Bemerkung: Dieser Rostpilz vollführt einen Wirtswechsel. Es handelt sich hierbei um eine Artengruppe, die mehrere Arten zusammenfasst, die ein Caeoma auf Lauch ausbilden. Die genaue Art kann nur über die Kenntniss des Wirtswechselpartners bestimmt werden, hinweise geben aber bereits die Anordung und Form der Spermogonien. Während auf verschiedenen Laucharten die Spermogonien und Aecien gebildet werden, wechselt der Pilz im Sommer auf verschiedene Vertreter der Weidengewächse (Salicaceae) um dort seine Entwicklung mit der Ausbildung von Uredien und Telien zu vollenden.

Zersreut auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: keine


Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 156f.

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 100f.