Coleosporium campanulae

Coleosporium campanulae (F. Strauss) Tul.

(Synonyme: – )

Wirt: Persische Glockenblume (Campanula persicifolia L,. cult.)

OLYMPUS DIGITAL CAMERAHabitus Jungpflanze

Coleosporium campanulae_Campanula persicifolia_JKruse (1)Habitus ältere Blattrosette (Überwinterung)

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOberseits ist ein Befall durch auffällige gelbe oder violette Fleckenbildung erkennbar

OLYMPUS DIGITAL CAMERAUredien auf der Blattunterseite zerstreut, jung von der Epidermis bedeckt, später stäubend

Coleosporium campanulae_Campanula persicifolia_JKruse (4)Detail der Uredien

Mikroskopische Merkmale: siehe Campanula scheuchzeri

Sporulationszeitraum: fast ganzjährig

Fundort: z.B. Deutschland, Schleswig-Holstein, Barkelsby, Ringstraße, 03.03.2010 & D, Bayern, Oberfranken, Bayreuth, Seulbitz, Seulbitzer Straße, 24.04.2013.

Wirtsspektrum: 0,I: Pinus, II,III: Campanula

Bemerkung: Dieser Rostpilz vollführt einen Wirtswechsel. Während auf Kiefer (Pinus) die Spermogonien und Aezien gebildet werden, wechselt der Pilz im Sommer auf verschiedene Vertreter der Glockenblumen (Campanula) um dort seine Entwicklung mit der Ausbildung von Uredien und Telien zu vollenden.

Verbreitet auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Keine.


Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 113ff.

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 205.