Coleosporium euphrasiae

Coleosporium euphrasiae (Schumach.) G. Winter

(Synonyme: – )

Wirt: Roter Zahntrost (Odontites vulgaris Moench)

Coleosporium euphrasiae_Odontites vulgaris_JKruseHabitus

Coleosporium euphrasiae_Odontites vulgaris_JKruse (1)Befall Blattoberseits durch gebliche Fleckenbildung zu erkennen

Coleosporium euphrasiae_Odontites vulgaris_JKruse (2)Uredien lebhaft orange, pulverig, auf der Blattunterseite

Coleosporium euphrasiae_Odontites vulgaris_JKruse (3)Oft gruppenweise angeordnet

Mikroskopische Merkmale: siehe Rhinanthus angustifolius & Rhinanthus glacialis

Sporulationszeitraum: Mai – August

Fundort: z.B. Deutschland, Baden-Württemberg, Lkr. Konstanz, Radolfzell, n Böhringen, 30.07.2013.

Wirtsspektrum: 0,I: Pinus, II,III: Euphrasia, Odontites, Rhinanthus

Bemerkung: Dieser Rostpilz vollführt einen Wirtswechsel. Während auf Kiefer (Pinus) die Spermogonien und Aezien gebildet werden, wechselt der Pilz im Sommer auf verschiedene Vertreter der Sommerwurzgewächse, wie z. B. Rhinanthus, um dort seine Entwicklung mit der Ausbildung von Uredien und Telien zu vollenden.

Selten auf diesem Wirt in Deutschland (Klenke & Scholler 2015, eigene Beobachtungen).

Verwechslungsarten: Keine.


Gäumann, E. (1959): Die Rostpilze Mitteleuropas mit besonderer Berücksichtigung der Schweiz. – Beiträge zur Kryptogamenflora der Schweiz 12: 110f.

Klenke, F., Scholler, M. (2015): Pflanzenparasitische Kleinpilze. Bestimmungsbuch für Brand-, Rost-, Mehltau-, Flagellatenpilze und Wucherlingsverwandte in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol. – Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum: 578.